Juni 2009


Seit dem Jahr 2003 nehmen Jugendliche unserer Schülerförderkurse am jährlich stattfindenden Kunstworkshop "Ohne Grenzen"
im polnischen Kisielany teil.
Auch 2009 weilte die Schüler - Malgruppe aus Zehdenick mit Unterstützung durch den Landkreis Oberhavel in unseren Partnerkreis Siedlce.

Hier ist der Bericht von Viola Block und Katrin Klepsch, die die Gruppe begleiteten:

Angekommen in Warschau, empfing uns die Dolmetscherin Goschka sehr herzlich, um uns zum Aufenthaltsort zu bringen.
Schon im Bus gab es eine Erfrischung und eine kleine süße Stärkung - den begehrten Schokoriegel.
Goschka widmete sich sofort unseren Schülern, gab mit Humor und ausgezeichnetem Deutsch Einblicke ins Programm.

Mit einem Willkommensplakat erwartete uns die polnische Gruppe mit den Betreuern. Im Speiseraum war liebevoll ein leckeres Abendessen vorbereitet.
Unser Versuch wach zu bleiben, um die französische Gruppe ebenso herzlich zu begrüßen, wurde leider durch die plötzlich einsetzende Müdigkeit vereitelt. Die Begrüßung wurde aber am nächsten Morgen um so herzlicher nachgeholt.

 
In den folgenden Zusammenkünften wurden die Projektleiter und das Programm vorgestellt. Verteilung der Rollen im traditionellen Theaterstück, Tänzer und der Kulissenbau wurden besprochen. Spiele sorgten für Abwechslung und viel Spaß und die internationale Verständigung war eingeleitet.
Bloß gut, denn schon am Montag war der Deutsche Tag und der Einsatz der gesamten Gruppe gefordert. Nach der vormittäglichen Probe und dem Mittagessen war der Ausflug nach Siedlce geplant.
Danach zeigten wir in Bildern die Geschichte unserer Stadt Zehdenick. Loni und Tobias sangen, zum Abschluss forderten wir die polnische und französische Gruppe zum internationalen Kanon "Bruder Jakob" auf. "Frère Jacques" bzw. "Panie Janie" sind auch bei ihnen gut bekannt. Nun folgte in einer aufregenden Küchenschlacht die Herstellung und Verkostung der hochgeschätzten Crêpes mit süßer oder herzhafter Füllung.

 
Die nächsten Tage vergingen sehr schnell, denn sie waren total ausgeplant mit Tanz, Theater und künstlerischer Betätigung.
Wir stellten die notwendige Kulisse für die Theateraufführung zur Abschlussveranstaltung her. Die Kuh in Lebensgröße war der absolute Hit und brachte uns von allen Seiten große Bewunderung ein. Stolz waren wir auf unseren Großbauern Tobias, der die Hauptrolle überzeugend spielte.

Unsere Gruppe bedankte sich beim polnischen Landrat mit einer selbstgemalten Zehdenicker Ansicht und einer Blume. Er gab das Versprechen, das ein solcher internationaler Workshop auf jeden Fall beibehalten werden muss.
Selbstverständlich erhielten alle Betreuer und Projektleiter ein kleines Dankeschön.
Auch unserem Landrat, Herrn Schröter, und Frau Franke möchten wir ein herzliches Dankeschön sagen und hoffen, dass beide auch der Meinung sind, dass die Workshops weiterhin stattfinden werden.

[ Katrin Klepsch, Viola Block ]
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