16. September 2012
Margit van Ham
Es gibt Begegnungen, die sich tief eingraben in unser Gedächtnis. Die zum Innehalten anregen, zum Nachdenken. Darüber, was Glück sein kann, das Alter, der Tod.

Margit van Ham fängt in kurzen berührenden Texten solche Momente und Gefühle ein. Sie beschreibt Glück an einem Ort, wo man es nicht vermutet, lässt Leser an einer Geburtstagsfeier teilnehmen, die auf einmal, nach 65 Jahren, den Krieg in unsere Gegenwart holt.

Die Autorin stellt in ihrer Lesung am 16. September, 15 Uhr, diesen Texten Humorvolles entgegen, Nachdenken und Lachen miteinander verknüpfend.
Da wird vorgeschlagen, eine Malheurskala von 1 bis 10 einzuführen und Vuvuzelas lassen Minister in die Lüfte fliegen.

Musikalisch wird die Lesung von Maren van Ham (Gitarre und Gesang) begleitet.

Margit van Ham lebt in Berlin und Kappe. Sie schreibt und ist Redakteurin des Weltbühnen-Nachfolgers "Das Blättchen", einer Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft
(www.das-blaettchen.de).
Ihr Buch "Meine lieben Toten" wurde 2007 veröffentlicht.

Diese Lesung ist zugleich die letzte Gelegenheit, die wegen des anhaltenden Interesses um eine Woche verlängerte Ausstellung "Familienbilder" der Zehdenicker Malerin Käthe Keibel zu besuchen und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.
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