25. - 29. September 2005
Unser Verein war im Rahmen der "Begegnungen Oberhavel" vom 25. bis 29. September 2005 erstmals Gastgeber eines internationalen Kunstworkshops am Zehdenicker Havelschloss.
Ausgewählte Teilnehmer unseres Schüler-Förderkurses haben zusammen mit Mitgliedern unseres Vereins, sowie jungen und älteren Künstlern aus Polen, Tschechien und den USA ein gemeinsames Thema künstlerisch umgesetzt und anschließend bei einem "Fest der Begegnungen" der Öffentlichkeit präsentiert.
Mit Acrylfarbe bannten die Künstler ihre Ideen auf Leinwände, immer drei Bilder wurden zu einem Tryptichon zusammengestellt. Außerdem schufen sie Skulpturen aus Gasbeton, die eine große Installation der Gemeinsamkeit bildeten. Was das im Einzelnen ist, konnte jeder während der Abschlussveranstaltung des internationalen Kunstworkshops erleben, die am Zehdenicker Havelschloss stattfand.

Zum gegenseitigen Kennenlernen starteten die Teilnehmer mit einem Ausflug auf der "Zehdenixe". Auf die Havel ging es zur Besichtigung des Ziegeleiparks nach Mildenberg. Das Wetter spielte wunderbar mit, es gab interessante Entdeckungen zu machen und die Laune war bestens.
Bei der abschließenden Besichtigung der Ausstellung "Begegnungen" in den Vereinsräumen der Zehdenicker Hobbykünstler wurden erste Pläne für die kommenden Tage geschmiedet. Es wurde beschlossen, sich in den nächsten vier Tagen mit Acryl-Farbe und Gasbeton mit dem Thema "Begegnungen" auseinanderzusetzen.
Jeweils ab 9.30 Uhr konnten Interessierte den Künstlern auf dem Gelände des Havelschlosses Zehdenick dabei zusehen.

Am Zehdenicker Havelschloss bekamen Spaziergänger Ungewöhnliches geboten. Die 25 Teilnehmer des internationalen Kunstworkshops machten sich voller Elan und Kreativität ans Werk. Immer zwei oder drei Künstler schufen bis zum späten Nachmittag gemeinsam Bilder und Skulpturen. Mit Feuereifer waren alle bei der Sache.
Zehdenicker und Gäste des Havelschlosses schauten den jungen und nicht mehr so jungen Künstlern über die Schulter.
Während Gasbeton als Material für ein Kunstwerk noch ungewohnt war und längere Zeit in Anspruch nahm, konnten am Nachmittag bereits viele neue Sichtweisen auf das Thema "Begegnungen" begutachtet und bewundert werden. Unter den Pinseln zweier amerikanischer und eines polnischen Jungendlichen entstand zum Beispiel eine Großstadt-Landschaft mit Brücke und wehenden Fahnen.

Auf den Bildern dreier erfahrener Künstler aus Polen umschlingen sich Bäume, die in Freundschaft miteinander tanzen und zwischen denen weitere Kunstwesen einander begegnen. Der Ideenreichtum der Künstler schien keine Grenzen zu kennen.
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