13. Juli 2018
Siegfried Haases Groß Döllner Anwesen ist schon seit langem das Domizil von allerlei äußerst interessanten Kunstgesellen aus sehr verschiedenen metallenen, steinernen oder hölzernen Materialien. Weise, humorvoll und hintergründig wie ihr Schöpfer bevölkern sie den Garten und die kleinen Nebengebäude und bringen diejenigen, die sie entdecken dürfen, auf ganz überraschende Gedanken. Auch Haases nahegelegenen, verwunschenen Kunstwald haben sie längst erobert.
Kunstgesellen

Seit Freitag, dem 13. Juli 2018 haben sie dort fröhliche Gesellschaft aus Zehdenick bekommen, der Stadt der guten Geister: 29 neue Kunstgesellen suchten sich ihren Platz, tatkräftig unterstützt von den Zehdenicker Kunstfreunden, die anschließend mit etlichen Gästen den Einzug gebührend feierten.
Burkhard Morawietz hilft den Kunstgesellen beim Einzug

Eingeladen zu einer Kunstaktion in seinem Wald hatte Siegfried Haase unsere Vereinsmitglieder schon vor einem Jahr während eines vergnüglichen Nachmittags bei ihm in Groß Dölln; neun Monate später, am Karfreitag, wurde dann die Idee geboren, eigene Kunstgesellen als neue Bewohner im Kunstwald anzusiedeln.
Kunstgesellen

Sachkundiger Geburtshelfer war unser Altlüdersdorfer Vereinsmitglied Burkhardt Morawietz, unter dessen Anleitung wir und unsere Gäste in den letzten Wochen gemeinsam die kleinen Wesen aus Weide geflochten und schließlich ganz individuell gestaltet haben, so dass jedes Figürchen irgendwie auch einiges über seinen Schöpfer verrät.
Burkhard Morawietz hilft den Kunstgesellen beim Einzug

Vor allem wollen die Weiden-Zuzügler aus Zehdenick helfen, die regionale Verbindung untereinander zu stärken, denn sie halten auch bei Wind und Wetter zusammen sowie gemeinsam den Jahreszeiten stand und nicht nur wir Kunstfreunde werden selbstverständlich öfter den Kunstwald aufsuchen, um zu beobachten, wie sie sich entwickeln.

[ Marion Steer, Petra Schier ]
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